Studie: Deutschlandweite Prognose der bevölkerungsbezogenen Morbiditätserwartung für häufige Krebserkrankungen - Auswirkungen auf die Versorgung

Projektbeschreibung

Die demographische Entwicklung in Deutschland ist durch eine deutliche Alterung der Bevölkerung bei gleichzeitigem Bevölkerungsrückgang gekennzeichnet.

Das Institut für Community Medicine, Abt. Versorgungsepidemiologie und Community Health an der Universitätsklinik Greifswald ist beauftragt worden, eine Aktualisierung des Gutachtens aus dem Jahr 2012 zu den Herausforderungen des demographischen Wandels und den künftigen Anforderungen an die onkologische Versorgung zu erstellen.

Die Ergebnisse werden wichtige Hinweise liefern einerseits auf spezifische Patientengruppen, andererseits geographische Regionen mit einem besonderen Versorgungsbedarf und zeigen Bedarfe und grundsätzliche Möglichkeiten zur Vernetzung bereits bestehender Versorgungsstrukturen auf. Für die Implementation und Optimierung der daraus abzuleitenden konkreten Maßnahmen werden die Tumorzentren und klinischen Krebsregister eine bedeutende Rolle spielen.

Das Gutachten wurde vom WBHO Verein zur Förderung der Weiterbildung in der Hämatologie und
Onkologie e. V. beim Institut für Community Medicine in Greifswald beauftragt. Der WBHO fördert
die Wissenschaft und Forschung vor allem im Bereich der Hämatologie und Onkologie und hat das
Datenmaterial des Gutachtens dem DGHO e. V. zur Verfügung gestellt.

Der 14. Band der Gesundheitspolitischen Schriftenreihe der DGHO „Deutschlandweite Prognose der bevölkerungsbezogenen Morbiditätserwartung für häufige Krebserkrankungen. Auswirkungen auf die Versorgung” kann in der DGHO-Geschäftsstelle bestellt oder im Internet heruntergeladen werden unter: https://www.dgho.de/publikationen/schriftenreihen/demografischer-wandel

Stand: Mai 2019